Südafrika ist dabei einer der bedeutendsten Produzenten und Exporteure von metallischen Rohstoffen und Industriemineralen des afrikanischen Kontinents und auch weltweit ein wichtiger Player. Das Land gehört bei der Bergwerksproduktion von Platinmetallen, Mangan, Chromit, Titan, Zirkon, Vanadium und vielen Industriemineralen zu den drei größten Produzenten der Welt. Auch die größten Reserven dieser Rohstoffe liegen in Südafrika.
Rund drei Viertel der in Südafrika geförderten Rohstoffe werden exportiert. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Ausfuhr der strategisch wichtigen Rohstoffe wie Platin, aber auch die Stahlveredler Chrom, Mangan und Vanadium, die sowohl als Erze als auch in Form von Eisenlegierungen exportiert werden. Bergbauprodukte einschließlich Halbzeuge machen die Hälfte der südafrikanischen Ausfuhren aus und sind damit die wichtigste Devisenquelle. Deutschland, als einer der bedeutendsten Abnehmer südafrikanischer Rohstoffe, bezieht vor allem Platin, Chrom und Eisenerzkonzentrate sowie zahlreiche Industrieminerale aus dem Land. Südafrika ist dabei mit einem Anteil von rund 70 % (in Tonnen) der bedeutendste afrikanische Handelspartner. Ein Zehntel der deutschen Metallimporte (in Tonnen) stammt aus Südafrika.
Um deutschen Unternehmen das Potenzial Südafrikas und des gesamten afrikanischen Kontinents näher zu bringen, ist die DERA seit 2018 auch auf der Mining Indaba vertreten. Die Bergbaumesse ist eine der weltweit wichtigsten und die bedeutendste in Afrika. Die DERA präsentiert sich dort auf dem Deutschen Gemeinschaftsstand. Außerdem organisiert sie jedes Jahr gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Bergbau & Rohstoffe der AHK Südliches Afrika, mitunter auch weiteren Partnern, eine Netzwerkveranstaltung, auf der interessierte Unternehmen aus dem Bergbau- und Energiesektor eine Plattform geboten wird, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Geschäftsbeziehungen zu vertiefen.