Rohstoffe sind die Basis für die industrielle Produktion – doch sie liegen in der Erdkruste ungleich verteilt. Während einige Lagerstätten weltweit verbreitet sind, konzentrieren sich andere auf wenige Regionen. Die Förderung muss sich diesen natürlichen Gegebenheiten anpassen. Auch die anschließende Aufbereitung und Verarbeitung findet nicht überall statt: Produktionsstandorte entstehen häufig dort, wo Energie, Know-how und Infrastruktur besonders günstig sind – meist in der Nähe von industriellen Zentren und Endverbrauchern. So überqueren Rohstoffe und ihre Zwischenprodukte im Verlauf der Wertschöpfungskette vielfach Ländergrenzen.
Der internationale Handel ist daher das Rückgrat der globalen Rohstoffversorgung. Um Entwicklungen in diesen Märkten nachvollziehen zu können, ist ein klarer Überblick über die Handelsströme entscheidend. Unser Tool bietet Ihnen die Möglichkeit, globale Importe und Exporte ausgewählter Rohstoffe und Wertschöpfungsstufen interaktiv darzustellen und zu analysieren – kompakt und datenbasiert.
China ist über die letzten Jahrzehnte zum bedeutendsten Produktionsstandort auf den Metallmärkten aufgestiegen. Wie sehr dies auch beim internationalen Handel die Gewichte im Vergleich mit der EU und den USA verschoben hat, zeigt das folgende Video.