Deutschland ist das größte Industrieland in der EU – mit vielen Unternehmen und einer großen Produktpalette. Die deutsche Industrie benötigt eine Vielzahl unterschiedlichster Materialien und Vorprodukte. Mineralische Rohstoffe und vor allem Metalle sind dabei zumeist die Basis für die Wertschöpfung zum Beispiel im Maschinenbau und in der Automobilindustrie. Die deutschen Bedarfe an Metallen und Vorprodukten können allerdings nur zu einem geringen Teil aus heimischer Förderung und recyceltem Material bedient werden. Der Großteil muss aus anderen Staaten eingeführt werden. Vor allem weiterverarbeitete Rohstoffprodukte werden von Deutschland auch exportiert.
2024 hat Deutschland mineralische Rohstoffe und Energierohstoffe im Wert von 271 Mrd. € und einer Tonnage in Höhe von 318 Mio. Tonnen eingeführt. Mehr als 60 % kamen aus dem europäischen Ausland gefolgt von Asien, Nordamerika und Afrika. Energierohstoffe, Eisen-/Stahlprodukte und chemische Produkte waren dabei die bedeutendsten Warengruppen gefolgt von Aluminium und Kupfer.
Doch auch im Deutschland beliefert andere Staaten. Exportiert wurden die Warengruppen mit einem Gesamtwert von 220 Mrd. € und einer Tonnage von 156 Mio. Tonnen. Mehr als Dreiviertel gingen in das europäische Ausland, gefolgt von Asien und Nordamerika. Eisen-/Stahlprodukte und chemische Produkte waren die bedeutendsten Warengruppen.