Die Europäische Union zählt – hinter China und den USA – zu den bedeutendsten Industrieregionen der Welt. Der EU-Binnenmarkt ermöglicht den freien Warenverkehr ohne Zölle und fördert so die Entstehung grenzüberschreitender Industriecluster. Viele der in der EU verarbeiteten Rohstoffe und Zwischenprodukte stammen jedoch aus Drittstaaten und müssen zunächst über die EU-Außengrenzen eingeführt werden. Dabei bestehen teils erhebliche Abhängigkeiten von einzelnen Lieferländern. Diese importierten Güter sind ein zentraler Baustein für die industrielle Wertschöpfung innerhalb der EU – und bilden zugleich die Grundlage für den Export veredelter Produkte in die Welt.
Unser Tool ermöglicht es, EU-Importe und EU-Exporte ausgewählter Rohstoffe und Warengruppen zu analysieren – jeweils im Vergleich mit den zehn wichtigsten Handelspartnern außerhalb der EU sowie den zehn bedeutendsten EU-Mitgliedstaaten. So lassen sich Handelsstrukturen, Abhängigkeiten und Verflechtungen der europäischen Industrie nachvollziehen – transparent und datenbasiert.