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Kernbrennstoffe

Thorium-Uran Würfel

Die Kernenergie verliert in Deutschland weiter an Bedeutung. Mit dem deutschen Beschluss, zukünftig vollständig auf die Stromerzeugung in deutschen Kernkraftwerken bis zum Jahr 2022 zu verzichten, ist der Anteil der Kernenergie im deutschen Energiemix rückläufig. Der Anteil der Kernenergie an der Bruttostromerzeugung betrug 2015 rund 14 %.

Weltweit besteht weiterhin ein wachsendes Interesse an der energetischen Nutzung von Kernbrennstoffen. Vor allem in Asien und im Nahen Osten wird die Nachfrage nach Uran voraussichtlich ansteigen. Auch für die Regionen Nordamerika, Südamerika und Afrika wird ein moderater Anstieg des Uranbedarfs für die nächsten Dekaden erwartet.

Ende 2015 befanden sich 65 Kernkraftanlagen in 15 Ländern im Bau. Darunter allein 24 in China. Weitere 125 Kernkraftwerke befinden sich in der Planungs- oder Genehmigungsphase. Gegenwärtig befinden sich weltweit 441 Kernkraftanlagen in Betrieb. Aus rohstoffgeologischer Sicht ist auch langfristig kein Engpass bei der Versorgung mit Kernbrennstoffen zu erwarten, da die globalen Uranvorräte sehr umfangreich sind.

Kasachstan, Kanada und Australien sind, mit einem Anteil von über 70 % an der Weltproduktion die größten Uran produzierenden Länder der Welt.

Die Tätigkeit der BGR beinhaltet die Beratung der Bundesregierung und die Vertretung Deutschlands in internationalen Gremien im Bereich der geologischen Verfügbarkeit von Kernbrennstoffen und auch die Sanierung von Bergbaualtlasten.


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